Leider diesmal ohne Playlist, weil nicht auffindbar und auch ohne Jahresangabe, ich bin mir aber ziemlich sicher das er aus dem Jahr 1990 oder 91 stammt, denn so klang das damals im UFO.
Das mit dem Acid sollte man jetzt nicht zu wörtlich nehmen, aber damals war der Begriff halt auch noch etwas weiter gefasst.
Tanith Tape Archiv 04: TANITH MIX Vol. III # 9 Drug Music – 25.04.1992
1992! Die Playlist beinhaltet eine Menge Tracks, die ich auch heute noch gern spiele:
Side A
Irresistible Force – Underground (Ambient Mix)
Secondwave – Let the Groove
Jam + Spoon – My Fist Fantastic FF
Equitex – Stylus Flight
Test – Overdub
Two Pieces – United in One
Insider – Destiny
Aphex Twin – Metapharstic
Messiah – There Is No Law
Turbulence – Whirlwind
SIDE B
C.J. Bolland – Space Invader
Signs of Chaos – You Can’t Stop It
Skydiver – Humanoid
Global – Brain Dead
Beltram – Machines
Space Cube – Kool Killer
Sound of R. – 901101
Paolo Zeretti – Power
Global -Gear Freak
9-10-Boy – Videobash
Cell-u-loid – Nervous, Tense, Tired (NRG Remix)
500 Words 10: Musik diggen und verwalten in 2026
Unter Kollegen kommt schon öfter mal die Frage auf, woher beziehst du deine Tracks und vor allem wie verwaltest du die? Dabei kommt meist heraus, das jeder so sein eigenes System hat, ich möchte mal meins vorstellen, wobei das natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.
Vorweg: ich war seit 2007 in keinem Plattenladen mehr, da ich komplett auf Digital umgestellt habe, für Vinylisten wird das hier also eher keine neuen Erkenntnisse generieren.
Kommen wir erstmal zum diggen, falls man nur in Techno unterwegs sein sollte ist Beatport eigentlich ausreichend, 95% der Releases landen dort. Will man aber auch die Nischen und Ecken, oder Randgebiete zu anderen Genres erkunden, komm man nicht umhin auch bei Juno Download und Bandcamp zu suchen. Ein funktionierendes System, wie man da punktgenau das findet was man braucht, habe ich auch nicht. Mein System besteht aus abonnieren, ständig anpassen und durchhören, dazu verwende ich pro Tag ca. 1-2 Stunden. Dazu kommen noch 3-4 Promolisten von denen ich mindestens einmal pro Woche beliefert werde, der Ausschuss ist dort mindestens so groß, wie bei meinem sonstigen Gedigge. Ich nutze, im Gegensatz zu vielen Kollegen, kein Streaming um neue Tracks zu entdecken.
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Tanith Tape Archiv 03: DJ TANITH MIX Vol. III #1 New Gear Mix 1991-1992
Diese Woche passenderweise ein Mix den ich zum Übergang der Jahre 91 auf 92 gemixt habe.
Und vielen Dank nochmal an Rene Meier für’s Digitalisieren!
SIDE A 1.
Speedy J – Something for Your Mind
Space Cube – Sub Audible
Melody – Beat Your Heart Out
Gateway Experience – Twin Freaks (Remix)
Spirit of Adventure – Total Distortion
Mescalinum United & The Mover – We Have Arrived (Original Mix)
Phenomena – Who Is Elvis (+9 Remix)
Meng Syndicate – Sonar System (Contact Mix)
Sonic Solution – Beat Time
Fierce Ruling Diva – Rub It (Remix)
Six Bells All – Overdrive
Age (aka Thomas P. Heckmann)- ?
Zonec – Happy Acid
SIDE B 1.
Zonec – Happy Acid
Age (aka Thomas P. Heckmann)- ?
Genetic Bass – S3
Komakino – Komaslide
TL DJ – Rotation
Nico – Vision
Quartermain – Just Good Friends
Meng Syndicate – Sonar System (Vanderweyde Mix)
Space Cube – Strange Pain
Digital Experience – ?
Jahresreview 2025
Da sitze ich also am ersten Tag des Jahres, nicht geböllert, nicht aufgelegt, das erste Mal seit Jahren an diesem Tag voll und ganz nur für die Familie da und es fühlt sich gut an. Stattdessen möchte ich hier im Zuge der Blogwiederbelebung die alte Tradition des Jahresreviews wiedereinführen. So without further ado steigen wir mal ein.
Auf der persönlichen Ebene kann ich nicht klagen, das Jahr war gut zu mir, die Kids wachsen und gedeihen, so das auch wieder etwas mehr für das Blog hier bleibt. Den Sommer über viel Zeit im Haus am See verbracht und die Work Life Balance wäre perfekt wenn man nicht fast täglich um 6:30 aufstehen müsste um die Bälger fertig zu machen.
Der Gigs waren genug, durchschnittlich einer alle 2 Wochen, waren aber auch paar Doppelgigs dabei, das ist so ziemlich genau das wo ich hinwollte. Ich bin ja durch meinen Zweitjob nicht mehr so darauf angewiesen jedes Booking mitzunehmen, das gefällt mir sehr gut so, nimmt den Stress etwas raus und jeder Gig wird dadurch etwas besonderer. Dazu zwei Features die ich auch hier geposted hatte und mal wieder ein Buch bei dem ich etwas helfen konnte und auch drin vorkomme. Und natürlich den Blog hier wiederbelebt, in erster Linie natürlich weil mir das Medium nach wie vor Spaß macht und in zweiter Linie weil mich Social Media zunehmend anödet, wer will schon erst durch 10 Werbeanzeigen von Fakeshops scrollen, bevor man etwas sieht, was man abonniert hat? Desweiteren denke ich mir, das jeder Künstler/Artist in diesen Zeiten eine eigene Domain pflegen sollte, weil Social Media, zumal jene aus Amerika, keinen sicheren Platz für den eigenen Content mehr darstellen könnten.
Tanith Tape Archiv 02: Mix LV – Chill Out Mix 12.09.1990
So zwischen den Jahren kommt so etwas chilliges vielleicht ganz gut. Im Gegensatz zum Mix von letzter Woche sieht man schon das sich innerhalb eines Jahres viel getan hat. Wir befinden uns mitten in der Bleepphase, bzw. eigentlich schon im Ausklang, finden aber mit Meat Beat Manifesto, Cabaret Voltaire oder Count Zero, hinter welchem ja Richard H.Kirk von den Cabs steckte, durchaus auch Zeitgenossen, die ebenso zur Industrialphase vom Tape letzter Woche gehörten und ebenso wie ich den Switch von dort zum Techno vollzogen. Und auch Detroit ist mit auf der Landkarte, aber eben nicht, wie man heute verklärt, als früher Dominator, sondern gleichberechtigt neben anderen.
SIDE A
Bass-O-MatIic – Set the Controls
P.W.E.I. – Ciccolina Replay
Meat Beat Manifesto – Psyche Out
Shamen – Make It Mine
Baby Ford – Positive ID
Count Zero – Positive
Unit 93 – Trust No One
Trak One – Motion
Confidential – Energise
Confidential – I Am the Frequency
Primea Fancy – Jet Black At Birth
SIDE B
Suburban Knights – Worlds
Digital Distortion – Certain State of Mind
Suburban Knight – Art of Stalking
Fade to Black – W/SYNC
Psyche – Crackdown
Model 500 – Ocean to Ocean
Psyche – From Beyond
Model 500 – Info World
Fade to Black – Calling
Revelation – In the Realm
*PREMIERE*: Tanith Tape Archiv 01: Cybertape II (1989)
Vor einigen Monaten habe ich im Keller zufällig die Kisten mit meinen Mixen auf Tape und DAT wiedergefunden und wie man an dem Bild erkennen kann, kommt da noch eiiiiniges: 
Nun hat sich Rene Meier daran gemacht diese zu digitalisieren und hier kommen die ersten Ergebnisse. Angefangen wird mit 1989, weil ich sehr interessant finde, wie sich das anhörte, als der erste Acidrausch vorbei war und Techno bei weitem noch nicht ausdefiniert war, von EBM über New Beat, Acid und diverse Mischformen war das 1989 ein Kessel Buntes, das erst noch seine Form finden sollte (ein Jahr später sah das schon bisschen anders aus, aber dazu kommen wir noch), wie man an der Playlist erkennen kann:
1.Clock DVA – ACT (Remix.)
2. T.A.G.C. The Anti Group – Broadcast Test (Exclusive Remix)
3. Clock DVA – Hacker Hacked
4. 2B3 – Peace Dub
5. 1 Said Bleep – Cycle ’92
6. Rough Club – Urban Decay
7. 1 Said Bleep – Sure Be Glad When You’re Dead
8. Renegade Soundwave – Phantom
9. Ecstasy Club – Doin It Deep
10. Agaric – I’m Gonna Beat This
11. Zsa Zsa Laboum – Something Scary
SIDE B
1. Test Dept. – Bersek
2. Manufacture – American Embassy
3. Front 242 – Work 242 N.Off is N.Off (Album Version)
4. Nitzer Ebb – Control I’m Here
5. Nitzer Ebb – Hearts and Minds
6. Front Line Assembly – Lethal Compound
7. Front Line Assembly – Vexation (Provo Mix)
8. B 20 – Acid to Body
9. Rhythm Kings – La Recherche
10. Acid Kids – Help
Das muss kurz danach gemixt worden sein, nachdem ich mir endlich zwei 1210er plus Mixer für zuhause zugelegt hatte, von daher erwartet nicht zuviel von den Übergängen, und war ein paar Monate bevor ich mittwochs im UFO den Cyberspace startete
500Words 9: Warum mein iMac ein Fehlkauf war
Nein, kein Applebashing, das Clickbait verhält sich anders. 2019 hatte ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllt und mir einen 27 Zoll iMac, den ich mit 40 GB RAM aufrüstete (das ging damals noch) für mein kleines Studio geleistet. Die Power war für damalige Verhältnisse phänomenal und der Screenestate ebenso mit seiner 5K Auflösung und an Anschlüssen herrschte kein Mangel, im Gegensatz zu dem Macbook von 2012 das vorher mit 24 Zoll externem Monitor das Herz darstellte. Damals konnte ja auch keiner ahnen das Apple 2020 mit den M Prozessoren um die Ecke kommen würde und mein relativ neuer Intel iMac plötzlich doch schon ganz alt aussah. Auch als ich mir 2020 in Zeiten von Corona mal wieder etwas Hardware dazu stellte war der iMac immer noch die ideale Lösung, aber dann kam erst der Hausbau und dann meine Tochter, heißt man kommt noch seltener dazu wirklich lange im Studio zu sitzen und das dann noch in 2 verschiedenen Locations, einmal Karow und das Haus am See. Zuerst verkaufte ich die zugelegte Hardware wieder, weil mich gar nicht dazu kam, mich da weiter reinzuvertiefen und den ganzen Kram immer zwischen zwei Zuhausen rumzuschleppen, wenn eh schon der halbe Hausstand immer mitzunehmen ist, man ahnt ja gar nicht was Kinder so alles unbedingt an Kram brauchen, während man selbst mit einem Rucksack für ein paar Tage klarkommt! Also wieder in the Box arbeiten erschien mir aufgrund der Mobilität und Convenience die praktikablere Lösung. Mein 13 Zoll Allday Macbook Air von 2021 war dann zwar schön transportabel und praktisch, aber trotz M1 Chip mit 8 GB RAM nicht wirklich für solche Zwecke ausgelegt. Man kann damit zwar super vorarbeiten, aber auch zwei Rechner auf dem gleichen Stand halten, so das man mühelos die Projekte hin und her schieben kann, ist eher mühsam und zeitaufwendig, so das der Flow schon weg ist, bevor man angefangen hat. Am Ende erwischte ich mich dabei, mehr auf dem iPad zu produzieren als auf den eigentlichen Rechnern, allein schon weil man da einfach mal schnell auf dem Sofa was ausprobieren kann. Ich möchte das auch gar nicht missen, die iPad Audioapp Welt ist nochmal eine ganz eigene, aber dazu später einmal mehr. Irgendwann kam die Einsicht, das der ursprüngliche Traumrechner den neuen Gegebenheiten einfach nicht mehr gerecht wird. Lange hatte ich überlegt, wegen der Anschlüsse, stattdessen einen Mac Mini zu holen, aber das hieße dann auch wieder immer einen Monitor mitzuschleppen oder pro Zuhause einen hinzustellen, auch suboptimal, zumal auch nicht sofasessiongeeignet. Also doch wieder Laptop. Dankenswerterweise gibt es die Macbook Airs ja nun auch mit 15 Zoll Bildschirm und so kam es dann wie es wohl kommen musste, der iMac wurde verkauft, hello Macbook Air 15 Zoll und nun macht das auch wieder Spaß mit einem dezidierten Rechner nur zum Mukke machen, auf dem man auch zwischendurch mal schnell auf dem Sofa ein paar Beats brechen kann.
Ich weiß jetzt auch nicht für wen ich das eigentlich schreibe, aber vielleicht gibt’s ja das ein oder andere Elternteil, das sich mit ähnlichem Problem rumschlägt und das hilfreich findet.
500 Words 8 – Happy Locals
Am Wochenende legte ich in Wandlitz auf, was mich nicht nur deshalb freute weil es quasi um die Ecke ist und ich ich meinem Zweitjob für die Region arbeite, sondern weil Techno in der sogenannten Provinz früher mal ganz normal war und jeder Move ihn dort auch wieder zu verorten meinen vollen Support hat. Über die Jahre hat sich Techno mehr und mehr zu einem rein urbanen Phänomen entwickelt, mit allen Begleiterscheinungen die nunmal dazu gehören, hohe Eintrittspreise, eine Battle um die Lineups, harte Tür mit langen Schlangen davor und eben Techno nicht mehr das Ding für alle, sondern nur für die, die es sich leisten können.
Nun gibt es in Wandlitz mit dem Tor 13 ein privat organisiertes Kulturzentrum und somit endlich auch Raum für die dort sträflich vernachlässigte Jugend, man könnte fast denken sie wäre ein Störfaktor in der Kommunalpolitik. Nun war es also mal an der Zeit dort eine Technoveranstaltung zu probieren und mir ging schon auf dem Weg dorthin das Herz auf, den Weg weisten die geparkten Autos am Straßenrand, wie in den 90ern! Drin eine bunte Mischung aus jung bis alt, von Freunden meines Neffen, bis zu gleichaltrigen Kollegen und alles mögliche dazwischen, auf den ersten Blick unterscheidete sich das Publikum kaum von dem, was man sonst auch in Berlin sieht. Die DJs keine großen Namen, aber in der Region bekannt, wußten den Laden zu füllen und zu rocken. Es muß eben nicht immer das High Class Lineup in den Städten sein und auch wenn ich immer wieder höre das viele so etwas supporten würden, sehe ich nur wenige bis gar keine Kollegen, die das dann auch tun. Es ist eben credibler Städte und Länder wie Trophäen auf Insta abzuhaken, als wirklich in der Region zu unterstützen, aber genau daran krankt eben auch die Clubkultur. Natürlich läuft das dort auch anders ab, Beginn war 21:00 und Ende gegen 4:00, man darf das Set nicht zu advanced gestalten, der Eintrittspreis wurde gewürfelt usw., aber in der Zeit konnte man viele glückliche Gesichter sehen, die da feiern konnten wo sie wohnen. Ich denke es ist genau das sich Dimitri Hegemann unter Happy Locals vorstellt um den Wegzug der Jugend aus Provinz zu mindern. Umso erstaunlicher das solche Locations immer wieder mit Behörden zu kämpfen haben.
Womit wir auch schon beim nächsten Gig wären, nämlich dem HDO In Brandenburg an der Havel, wo ich am Samstag war. Das ist natürlich eine alteingesessene Institution, in der ich schon diverse Male war, aber auch die hatte dieses Jahr Probleme, weil nun eine AFD im Stadtrat sitzt und die Finanzierung stoppen wollte – weil es angeblich zu links sei, was natürlich Quatsch ist, weil Vielfalt im Programm ja nun nicht mit links gleichzusetzen ist. Umso mehr hat es mich daher gefreut dabei zu sein!
Fazit: Supported eure lokale Szene und wenn da nichts ist, dann macht halt was, es lohnt sich! Ich hatte zwei wundervolle Nächte mit besten Kollegen in Orten wo man es nicht vermuten würde und anstatt dem routinierten Zynismus gab es Freude, Enthusiasmus und eine unbeschwerte Feierei ohne Gemecker über Kleinigkeiten.
📷 Christian Strehlow
500Words 7: The unrisky Sets
ch wollte sowieso was zu diesem Thema schreiben, aber den Anstoß jetzt gab mir das Posting von Michail Stangl, aka Opium Hum, wobei ich bei Slide 1 noch völlig mitgehe, bei den anderen aber nur zum Teil, aber da hat er nunmal einen Punkt, der mir über die Jahre und speziell nach dem Coronabruch aufgefallen ist. Was heute innerhalb eines Sets gespielt werden kann hat sich extrem verengt und das liegt nicht nur an der Kürze der heutigen Sets, sondern auch an der Erwartungshaltung, womit ich auch wieder auf die veränderten Parameter zurückkommen muß. Wer heute ausgeht will für sein Geld eine Guterabendgarantie, was bei Preisen zwischen 15 und 25 Euro für den Eintritt auch verständlich ist, während man früher etwas zwischen 5 und 15 Euro zahlte und bei Bedarf eben die Location wechselte. Das führt dann dazu, das das Geschichte erzählen mittels Set eher in den Hintergrund tritt, man erwartet nicht mehr das Unerwartete, sondern das Erwartete. Während die Leute früher an der Tür noch gefragt werden mussten ob sie denn wissen wer da heute spielt um überhaupt reingelassen zu werden, ist das heute eigentlich kaum noch nötig, man geht eh nur zu dem was man kennt und der DJ hat dann die Aufgabe in anderthalb bis 2 Stunden das zu spielen was man von ihm erwartet, ein unrisky Set (in Anlehnung an Westbam’s Begriff „The Risky Sets“). Ich weiß jetzt nicht ob das in allen Genres gerade so stattfindet, aber in Techno ist das schon sehr auffällig und lässt sich auch auf Ebene der Produktionen beobachten, die sich auch sehr eng in den einzelnen Korsetts bewegen. Michail schreibt dazu sehr passend “ We have infinite access yet choose finite comfort“ und ich denke Komfort ist dafür ein sehr passender Begriff, es geht nicht mehr um Entdecken oder die Überraschung, was, wie oben beschrieben eben auch nicht überraschend ist und ich befürchte auch, das je älter und tradierter so ein Ding wie Techno ist, sich solche Konservatismen automatisch einschleichen. Die Älteren wollen das was sie kennen und die Jüngeren auch, nur anders, weil sie nichts anderes kennen. Clubs müssen aufgrund der, nicht nur finanziellen, Gegebenheiten entsprechend darauf reagieren und schon haben wir den Teufelskreis, der sich aber schon lange absehen lies.
Aber not all is lost, es gibt ja durchaus noch Ausnahmen von dieser Mainstreamisierung der Subkultur, z.B. Festivals wie Atonal oder Clubs wie das Ohm, die nach wie vor Spielwiesen für das sind, wo etwas anderes passiert und ausprobiert wird. Vielleicht ist es auch einfach mal Zeit Techno mal in anderen Formen zu hören, um das alles aufzubrechen und so in die Clubs zu bringen wobei ich mir jetzt Listening Cafes für Techno nicht so recht vorstellen kann. Kurz: Ich weiß ja auch nicht.
