Ich sehe es ja schon an meiner gesunkenen Postingfrequenz in Social Media, Welpenerziehung kostet Zeit und zwar nicht wenig. Von daher kann ich gut verstehen, wenn sich jemand anstatt einem Welpen lieber einen Junghund zulegt, der schon stubenrein ist, die alles zerbeissende Zahnung hinter sich hat und die ersten Kommandos kann. Andererseits, was einem dadurch entgeht! Jeder Tag ein anderes Abenteuer, das man gemeinsam erlebt und damit die Bindung verstärkt. Die Runden werden größer und dabei wird natürlich viel neues entdeckt, die Sozialisation mit anderen Hunden, den Nachbarskindern, das man im Wasser planschen oder auf umgefallene Bäume klettern kann und ganz wichtig in dieser Phase, Ängste überwinden! Da hat jeder Welpe so seine eigenen, Pankow z.B. hatte nachts Angst vor Müllbeuteln auf der Straße, weil die, oben zusammengeknotet, für ihn wie riesige Monster mit Ohren dran aussahen, da hilft dann nur draufzugehen und zeigen, das davon eben keine Gefahr ausgeht. Masha sind bis jetzt Straßen mit Autos nicht geheuer, am liebsten ist ihr alles was grün und ohne Asphalt ist, aber um ihr die Angst zu nehmen, müssen wir halt schrittweise immer wieder auch an Straßen lang. Macht uns beiden weniger Spaß, müssen wir jetzt aber durch. Ansonsten üben wir schon die ersten Kommandos, wie Sitz und Platz, bevor es an komplexere Dinge geht.
Mag sich alles anstrengend anhören, ist aber auch meist sehr lustig.
